Bis zu 50 Prozent mehr Wespen machen uns in diesem Jahr Kuchen, Obst und Kaltgetränke streitig. Gerade bei Hunden und Katzen mit ausgeprägtem Spiel- und Jagdtrieb kann das schlimme Folgen haben.
Neben dem heftigen Schmerzgefühl können allergische Reaktionen auftreten. Schlimmstenfalls können Stiche innerhalb weniger Minuten zum Tod des Tieres führen kann.
Bei geringer Allergiebereitschaft führen Stiche zu heftigem Juckreiz und Bläschenbildung. Bei stärker betroffenen Tieren folgen Weichteil-, Schleimhaut- und Zungenschwellungen mit Schluckbeschwerden bis hin zu Erstickungsanfällen. In besonders schweren Fällen kann es innerhalb weniger Minuten zum Schock kommen. Wird in dieser sehr seltenen Situation nicht sofort ein Tierarzt aufgesucht, der dem Patienten ein Antiallergikum spritzt, wird das Tier mit großer Wahrscheinlichkeit sterben. Weiß man, dass sein Tier allergisch reagiert, sollte man sich von seinem Haustierarzt ein Notfall-Set zusammenstellen lassen – und sich zeigen lassen, wie man es anwendet. In diesem Set ist neben Spritze und Nadel ein Antiallergikum wie Kortison enthalten, dessen Wirkung sehr schnell eintritt.
Dieses Jahr war übrigens ganz nach dem Geschmack der Wespen: Der Winter war nicht zu kalt und nicht zu feucht. Die jungen Königinnen konnten hervorragend überwintern. Langanhaltende Regenfälle blieben zu Beginn des Jahres aus. So konnten die Arbeiterinnen in Massen schwärmen, die Nester ausbauen und eine stetig wachsende Brut versorgen. Im August und September ist die Hochsaison der Wespen.
Leichte Schwellungen und Schmerzen kann man – laut eines Hausmittels – lindern, indem man eine Aspirin-Tablette auflöst und die gestochene Hautpartie damit einreibt oder eine Scheibe Knoblauch mit einem Stück Heftpflaster auf den Stich klebt.









Was tun, wenn mein Hund die Bienen und Wespen “jagt” ? Und wie finde ich heraus, ob mein Hund dagegen allergisch ist?
Übrigens, ein weiteres Hausmittelchen: eine Pappe aus ein wenig Zucker und Wasser machen und auf besagte Stelle auftragen – wirkt echt Wunder !
LG
Geneviève
Dein Hausmittelchen werde ich ausprobieren, Danke!
Nach dem zweiten Stich wirst du merken, ob der Hund allergisch ist – einen Allergietest gibt es sicherlich auch. Die Frage ist dann natürlich, wie stark der theoretisch allergische Hund praktisch reagiert. Wurde er schon mal gestochen?